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Hörbar · Sichtbar · Echt
Ein Blog von und für trans* und non-binäre Personen und alle echten Allies.


BLÜHENDE GÄRTEN MIT SUSANNE
Was entsteht, wenn trans* Menschen sich auf Augenhöhe begegnen und ihre Geschichten zu Songs werden? Susanne erzählt, warum das Projekt „Wir Wunder“ für sie wie ein blühender Garten ist – persönlich, tief und bewegend.
16. Jan.


SAFER SPACES - 1001 PLATEAU
Ein Abend voller Musik, Begegnungen und Sicherheit: Beim Konzert im Lokal Harmonie zeigt 1001 plateau, warum Safer Spaces für queere Menschen nicht nur wichtig, sondern lebensrettend sind.
16. Jan.


MEINUNGSFREIHEIT
Meinungsfreiheit bedeutet für mich Sichtbarkeit, Begegnung und Haltung. Warum ich heute mit Musik, Pride-Flagge und Hoffnung auf die Bühne gehe.
16. Jan.


WAKE UP NICOLAI!
„Wake up Nicolai!“ – dieser Ruf hallt bis heute in mir nach. Zwischen Bühne, Öffentlichkeit und der Frage, ob Sichtbarkeit automatisch Aktivismus bedeutet, geht es in diesem Text um Mut, Verantwortung und darum, nicht länger im Versteck zu bleiben.
16. Jan.


DEADNAME
Lange war mein früherer Name schmerzhaft für mich. Heute kann ich ihn anschauen, ohne mich zu verlieren. Diese Geschichte handelt von Erinnerung, Versöhnung – und davon, dass jede trans Person selbst entscheidet, wie sie mit ihrem Deadname umgeht.
16. Jan.


NO ONE CAN ERADICATE US
Manche Sätze machen sprachlos – andere machen laut. Nach einer erschreckenden politischen Aussage habe ich meinen ersten Trans*-Support-Song geschrieben. Seine Botschaft ist klar: No one can eradicate us.
16. Jan.


AN MEIN FRÜHERES ICH
Früher konnte ich mir keine Zukunft vorstellen – heute schicke ich meinem jüngeren Ich Bilder aus meinem Leben. Und schreibe dazu: Wir sehen dich. Alles wird gut.
16. Jan.


TRANSPARENZPERSON - WIE DIE AUTOKORREKTUR MEINES HANDYS MICH ZUM DENKEN BRINGT
Meine Autokorrektur macht aus „Transmann“ das Wort „Transparenz“. Ein kleiner Fehler mit großer Wirkung. Zwischen dem Wunsch nach Sichtbarkeit und der Angst davor frage ich mich, warum genau diese Unsicherheit der Grund ist, weiter offen zu sein – als Transmann, Musiker und Mensch.
16. Jan.


THE OTHER SIDE
So lange habe ich an Türen geklopft, überzeugt davon, dass auf der anderen Seite endlich alles besser wird. Heute spüre ich: Vielleicht geht es gar nicht darum, irgendwo anzukommen – sondern darum, aufzuhören zu klopfen und das Leben auf dieser Seite wahrzunehmen.
16. Jan.


WER BIST DU, WENN DICH NIEMAND HÖRT?
Seit die Bühnen still sind, stelle ich mir eine Frage, die mich schon einmal begleitet hat: Wer bist du, wenn dich niemand hört? Zwischen Isolation, Zweifel und der Sehnsucht nach Resonanz geht es in diesem Text um Identität, Musik – und darum, was uns als Menschen trägt.
14. Jan.


OPEN HEARTS!
Ich stelle mir vor, ich schwimme los und strande an einem Ort, an dem man mich auffängt. In Zeiten geschlossener Grenzen und großer Unsicherheit bleibt meine Hoffnung: offene Herzen, echte Begegnungen und der Mut, einander zuzuhören.
14. Jan.


GLÜCKSSCHLUCKAUF
Mitten in der Nacht wache ich auf – und bin zufrieden. Ein ungewohnter Moment. Zwischen Existenzangst und Weltschmerz meldet sich ein Glücksschluckauf, der mir zeigt, dass Teilen, Musik und echte Begegnungen Hoffnung tragen können.
14. Jan.


KABELBINDER UND ORCHIDEEN
Ich wusste nicht einmal, wie ein Kabelbinder aussieht – und bekam trotzdem den Vertrauensvorschuss. In diesen Wochen lernte ich, wie schnell Kompetenz zugeschrieben wird, wenn man als Mann gelesen wird, und wie frustrierend es ist, zuzusehen, wenn andere trotz Können übergangen werden.
14. Jan.


DON'T JUDGE A BOOK BY ITS COVER
Wir alle sehen – und übersehen dabei oft den Menschen vor uns. Erst durch echte Begegnungen wird aus einem Vorurteil ein Name, aus Unsicherheit Nähe. Sichtbarkeit bedeutet nicht, bewertet zu werden, sondern gesehen zu sein.
14. Jan.


DÉJÀ-VU!
Jahre später erzählt mir ein Handwerker eine Geschichte, in der ich selbst vorkomme – ohne dass er es weiß. In diesem Moment fühlt sich mein Leben an wie eine dieser Hollywood-Komödien, in denen niemand erkennt, wer man früher war. Ein Déjà-vu mit überraschender Wendung.
14. Jan.


UND RAUS BIST DU
In dem Moment, in dem ich als „nicht natürlich“ bezeichnet wurde, war ich plötzlich draußen. Nicht laut, nicht mit Gewalt – sondern leise, durch ein Wort. Und obwohl ich wusste, dass ich richtig bin, wie ich bin, fühlte ich mich aus der Gemeinschaft herausgerissen.
13. Jan.


AUSGELÖSCHT
Ein Kreuzchen in einem Formular kann mehr bedeuten als Bürokratie. Es kann entscheiden, ob ich gesehen werde oder ausgelöscht. Zu wissen, wie viel Kampf hinter dieser Sichtbarkeit steckt, macht mir heute bewusst, wie zerbrechlich sie ist – und wie dringend sie geschützt werden muss.
13. Jan.


GENDER-GALAXIEN IM LEGO-LAND
Ich spielte mit Beziehungsgeschichten, mein Bruder eroberte das Weltall. Erst Jahre später begriff ich, dass mich nicht das Spielen mit Häusern und Figuren störte – sondern die Tatsache, dass diese Geschichten ausschließlich mir, dem „Mädchen“, zugedacht waren.
13. Jan.


TAKTGEFÜHL ODER "DIE P-FRAGE"
Neugier kann verbindend sein. Doch manchmal scheint sie jedes Taktgefühl außer Kraft zu setzen – besonders dann, wenn Menschen erfahren, dass ich trans bin. Spätestens bei der berühmten „P-Frage“ wünsche ich mir, dass Fragen nicht nur mutig, sondern auch respektvoll gestellt werden.
13. Jan.


CERTIFIED BY WOLF
Als der Wolf mich anknurrte und Erika völlig ignorierte, war alles klar. Mein Passing war perfekt. Kein „Sir“ mehr nötig, kein Spiegel, kein Zweifel. Ich grinste nur und dachte: I am a man – certified by wolf.
13. Jan.
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